Das Rätsel des Schatzschachts von Oak Island
Seit dem späten 18. Jahrhundert sind Schatzsucher von Oak Island in Nova Scotia, Kanada, besessen. Der sogenannte Money Pit, erstmals 1795 entdeckt, ist ein tiefer Schacht, in dem Holzplanken, bearbeitete Steine und Pergamentfragmente gefunden wurden. Trotz über 200 Jahren intensiver Grabungen wurde kein Schatz gehoben. Die Ungewissheit, was dort unten verborgen liegt — so unberechenbar wie Einsätze im Monro Casino oder die Drehung der Slots — nährt die Legende bis heute.
Expeditionen investierten im Laufe von zwei Jahrhunderten Millionen Dollar, doch Wassereinbrüche und Einstürze verhinderten jeden Erfolg. Ein Artikel im Canadian Geographic von 2019 erinnerte daran, dass mindestens sechs Menschen bei der Suche ihr Leben verloren. Manche Theorien sprechen von Piratenschätzen, andere von Templerrelikten oder gar Shakespeare-Manuskripten. Skeptiker hingegen halten den Schacht für ein natürliches Sinkloch, das missverstanden wurde.
Im Internet hat Oak Island den Status eines modernen Mythos erreicht. 2021 diskutierte ein Reddit-Thread mit 50.000 Kommentaren, ob es sich beim Money Pit um den „größten Schatz-Schwindel der Welt“ handle. Ein Nutzer schrieb: „Selbst wenn nichts dort unten ist, bleibt es das teuerste Geheimnis der Geschichte.“ Die TV-Serie The Curse of Oak Island zieht weltweit Millionen Zuschauer an und verwandelt Spekulation in Unterhaltung.
Der Money Pit bleibt faszinierend, weil er die ewige menschliche Sehnsucht nach Entdeckung verkörpert. Ob Schatz oder Illusion — er ist ein Abgrund der Neugier.
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